elbe-NEWS
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elbe Sommer-News01/2026 |
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Liebe elbe-Interessierte und Netzwerkpartner:innen Dieser Sommer hat sich mit Rekordtemperaturen, Paukenschlag und Donner angekündigt und wir sind darum alle eingeladen, mit mehr oder weniger kühlem Kopf durchs Leben zu gehen, für einmal die Schatten zu bevorzugen sowie uns einer nicht alltäglichen Verlangsamung hinzugeben. Wer kann, schwimmt gern oder versteckt sich im Walde. Im Grunde finden sich in diesem Verhalten stimmige Metaphern und Eigenschaften, die auch für alle Ratsuchenden und von Herausforderungen betroffenen Menschen gelten: Wenn es an die Grenzen geht, die Ordnung ins Wanken gerät oder Schattenthemen aufscheinen, gilt es innezuhalten, tiefer durchzuatmen und offen zu werden für unkonventionelle, unbekannte und noch nicht gefundene neue Wege. In solchen Momenten nicht allein zu sein, Mittel und Möglichkeiten für die Beruhigung der aufgewirbelten inneren und äusseren Energien zu finden, also Unterstützung und Entlastung zu erleben, ist essenziell wichtig und macht oft den entscheidenden Unterschied. So durften wir auch 2025 mit Rekordzahlen und 527 Dossiers in den Bereichen der Einzel-, Paar- und Schwangerschaftsberatung das Vertrauen der Innerschweizer Bevölkerung geniessen sowie unser Netzwerk mit neuen Leistungsvereinbarungen und Angeboten für Betroffene wie Fachpersonen der vier Kantone LU/NW/OW/UR erweitern. Gerne nehmen wir Sie mit diesem Newsletter auch mit auf Reisen in unbekanntere Terrains und freuen uns, Ihnen Einblick in unsere Fernsehauftritte beim Ratgeber Tele 1 zu schenken sowie zwei interessante Herbstveranstaltungen zum Thema «Binationale Paare» voranzukündigen. Entnehmen Sie unserem Jahresbericht 2025 alle Einzelheiten der letztjährigen elbe-Tätigkeiten. Wir bedanken uns herzlich für Ihr Interesse und wünschen Ihnen viel Freude und Erholung über die Sommerwochen. elbe – Team Fernsehauftritte in der Sendung «Ratgeber» von Tele 1 zu Familienplanung und Paarberatung Tele 1 hat unsere Fachstelle zu ihren «Ratgeber»-Sendungen eingeladen und wir freuen uns sehr, dass unsere beiden elbe-Mitarbeiterinnen Lea Ming und Anita Schälin mit diesen Interviews einer breiten Öffentlichkeit das Thema Familienplanung und das Thema Paarberatung näherbringen konnten. Die Beiträge wurden am 11. Mai 2026 (Familienplanung) und am 1. Juni 2026 (Paarberatung) ausgestrahlt und sind jederzeit online verfügbar auf https://www.tele1.ch/ratgeber oder auf unserer Homepage.
Das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz feiert das 10-jährige Bestehen Am 6. Februar 2026, dem internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung, feierte das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz sein 10-jähriges Jubiläum. Weibliche Genitalbeschneidung steht in der Schweiz und in den meisten praktizierenden Ländern unter Strafe. Auch bei uns leben Mädchen und Frauen, die von «Female Genital Mutilation/Cutting», kurz FGM/C, betroffen oder bedroht sind. Im Jahr 2016 schlossen sich vier Organisationen zusammen, um im Auftrag des Bundes das Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz zu gründen. Ziel ist der Schutz und die Versorgung von gefährdeten sowie betroffenen Mädchen und Frauen in der Schweiz.
Verhütungsmittelkoffer: Neuer Ausleihort, bewährter Nutzen Über viele Jahre war der Verhütungsmittelkoffer im elbe-Angebot miet- und buchbar für Einsätze an Schulen oder Informationsveranstaltungen zum Thema Verhütung. Nun ist er bei uns nicht mehr ausleihbar, da wir keine sexualpädagogischen Unterrichtseinheiten mehr anbieten. Die gute Nachricht: die Fachstelle S&X, welche vor rund 1.5 Jahren unser Mandat für Sexualpädagogik in der Volksschule des Kantons Nidwalden übernommen hat, bietet die Ausleihe weiterhin an und ist die richtige Anlaufstelle für entsprechende Anfragen. Denn sinnvoll ist die Nutzung nach wie vor.
Es finden weitere Veranstaltungen zum Thema «Binationale Paare» statt Im November 2025 konnten wir, im Rahmen unserer Tätigkeit als Kompetenzzentrum für binationale Paare, eine erste Fachpersonen-Veranstaltung mit Thema binationale Paare in der Schweiz und Kinder mittendrin in Luzern durchführen. Für 2026 sind zwei weitere Veranstaltungen geplant, dieses Mal richten sie sich auch an Betroffene und finden in den Kantonen Nidwalden und Obwalden statt: Wie gelingen langjährige binationale Beziehungen?
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